Hiroshima-Tag: Kundgebung & Demo

7. August 2019 | Veröffentlicht von

Atomanlagen abschalten,
Atomwaffenverbot und Abrüstung jetzt sofort!

Am „Hiroshima-Tag haben knapp 100 Menschen in Aachen mit einer Kundgebung und Demonstration an diesen Atombombenabwurf erinnert. Aufgerufen hatte die DFG/Vk in Zusammenarbeit mit Greenpeace Aachen und Pax Christi. Es gab Redebeiträge an mehreren Stationen in der Innenstadt (Elisenbrunnen – Münsterplatz – Markt – SuperC).

Am 6. August 1945 wurde über der japanischen Stadt Hiroshima von US-Militärs die erste Atomwaffe der Menschheitsgeschichte gezündet. Erinnert wurde an den damaligen Krieg und an die Auswirkungen dieser Bombe. Die eher kleine Bombe (gemessen an den heute möglichen Sprengwirkungen) hatte verheerende Wirkungen.

Nach Beendigung des Kalten Krieges schien die Menschheit endlich aus dieser selbst erzeugten Katastrophe zu lernen. Doch heute werden in Europa, darunter in Büchel/Südeifel, die hier lagernden, taktischen Atomwaffen erneuert; die Neu- Stationierung nuklearer Mittelstreckenraketen in Europa droht spätestens nach dem Wirksamwerden der INF-Vertragskündigung ab Mitte des Jahres.
Dauerhafte Sicherheit erfordert die Abschaltung aller Atomanlagen, ein Verbot von Atomwaffen und eine schrittweise Abrüstung.

Es wurden entsprechende Spruchbänder gezeigt. Zusätzlich wurden Tafeln mit den grauenhaften Bilder der Opfer der Hiroshima-Atombombe gezeigt. Außerordentlich gruselig war auch die Verlesung des Berichts eines Arztes, der kurz nach der Explosion die damaligen Atombombenopfer gesehen und deren verenden beschrieben hat.

Abschließend gab es am Super-C (der RWTH) einen Aufruf, sich an den Aktionen am 1. September zu beteiligen.